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Mit dem siebten und letzten Teil schließt sich der Kreis des Deutschen Requiems von Johannes Brahms. Warum das so ist und worum es darin geht, erfährst du in diesem Artikel.
Nach dem bombastischen sechsten Teil startet der letzte Satz des Requiems ruhig und vermittelt Zuversicht: "Selig sind die Toten, die in dem Herren sterben." - Damit schließt der Text an den dritten Satz an, in dem es hieß: "Der Gerechten Seelen sind in Gottes Hand und keine Qual rühret sie an."
"Selig sind" ist natürlich eine Referenz an den ersten Satz: "Selig sind, die da Leid tragen". Auch musikalisch wird das Hauptmotiv des ersten Satzes wieder aufgegriffen und so endet das Requiem, wie es begonnen hat. Eine Hommage an den ewigen Kreislauf des Lebens? Wir hoffen jedenfalls, dass unser Publikum beim großen Konzert am 20. Mai ebenfalls ganz selig nach dem siebten Satz den Heimweg antreten wird.
Damit das klappt und sowohl der Gesamtchor, bestehend aus CANTALENTIA, der Linzer Singakademie und dem David-Chor Eferding, als auch das JKU-Uniorchester in perfekter Harmonie auftreten können, proben wir noch intensiv unter der Gesamtleitung von Christian Radner.

Christian Radner studierte Posaune, Tenorhorn und Orchesterdirigieren an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, absolvierte zahlreiche Meisterkurse und Seminare für Dirigieren, u.a. bei Franz Welser-Möst, und ist Gewinner des 3. Europäischen Dirigentenwettbewerbes in Groningen (NL, 2005), Gewinner des 1. Oberösterreichischen Dirigentenwettbewerbes in Gmunden (Ö, 2003) und Bundessieger des 1. Österreichischen Dirigentenwettbewerbes in Wien (Ö, 2006). Derzeit ist Christian Radner als Lehrer für Posaune und Tenorhorn am oberösterreichischen Landesmusikschulwerk tätig und dirigiert seit 2008 das JKU-Uniorchester.
Selig sind die Toten,
die in dem Herrn sterben,
von nun an.
Ja, der Geist spricht,
daß sie ruhen von ihrer Arbeit;
denn ihre Werke folgen ihnen nach.
(Offenbarung Johannis 14, 13)
Dieser Artikel ist der letzte Teil unserer Blogreihe zum Deutschen Requiem von Johannes Brahms.
In Teil 2 haben wir uns dem ersten Satz des Requiems gewidmet.
In Teil 3 haben wir den imposanten zweiten Satz des Requiems näher erklärt.
In Teil 4 gehts um den dritten Satz, in dem erstmals ein Solist zu hören ist.
In Teil 5 haben wir uns dem vierten Satz, einer Art Zwischenspiel, gewidmet.
In Teil 6 geht es um den fünften Satz mit lieblichem Sopransolo.
In Teil 7 behandeln wir den imposanten sechsten Satz mit neuerlichem Baritonsolo.
Für das große Konzert am 20. Mai im Brucknerhaus gibt es mit dem Promocode CL25 Karten zum ermäßigten Tarif. Hier gehts zu den Tickets.

Auch für unsere Sommerkonzerten am 10. und 14.6.2025 könnt ihr bereits Tickets bei allen SängerInnen oder über chor@cantalentia.at bestellen.